09.06.2018
10:00 – 16:00 Uhr
Seiteneingang der Führungsakademie der Bundeswehr

Antimilitaristische Kundgebung

Wir. Bleiben. Zuhause.

Was hier kaputt bleibt, kann anderswo keinen Schaden anrichten!
Krieg beginnt hier! Soppt ihn hier schon!
Finanzmittel können effektvoll eingespart und z.B. für Wohnungsbau eingesetzt werden. Ausgebranntes, zerstörtes oder abgenutzes Material
braucht einfach nicht ersetzt werden. Schrottes Bundeswehrgerät zu Baustahlmatten!
Weiterlesen

Alk- und rauchfrei Ende Mai

Am Donnerstag, 31.05.18 ab 19h machen wir wieder die Kneipe in der Flora auf.
Unspektakulär ohne Alkohol und Rauch. Mit netter Musik, Spielen und was zum Knabbern.
Bei gutem Wetter auch mit Terrasse.

Wir sammeln nach wie vor zwischenmenschliche Themen, die ihr für wichtig haltet, dass sie endlich mal auf die Tagesordung kommen. Vielleicht habt ihr auch Ideen für eine Veranstaltung oder einen Workshop oder wollt an etwas mitarbeiten.
Kommt vorbei und sprecht uns an.

29.03.18: Einladung zum ersten antifa:debug Abend

Einladung zum
antifa:debug Abend
alkohol- und rauchfrei in der Flokü/Rote Flora

ab 19:00 Uhr am jeweils fünften Donnerstag im Monat
29.03. | 31.05. | 30.08. | 29.11. 2018
http://antifadebug.blogsport.eu

Der Abend ist ein Experiment, ein Versuch, was an unseren sozialen Beziehungen verändert werden kann, wenn wir bestimmte äußere Bedingungen des Zusammentreffens ändern.

Änderungen sollen spürbar sein. Wir würden gern den Raum öffnen für eine andere Wahrnehmung der Menschen drumherum, die alltägliche Routine angenehm aufbrechen. Die Veränderung soll schön sein.
Ist das in der Roten Flora möglich? Wir nehmen das als unsere Herausforderung an und versuchen, den Raum so zu gestalten. Es kann natürlich auch alles ganz anders werden. Helft mit. Wir probieren noch.

Die „totale Scheidung“ wie sie im Artikel des Lower Class Magazins skizziert ist, bedeutet für uns auch die klassischen Konsumgewohnheiten zu hinterfragen, denn wir sind Gefährt*innen, keine Konsument*innen.
So gibt es z.B. an diesem Abend keinen Alkohol und keinen Rauch – eine Einladung an alle, die Kneipen deshalb meiden, an unsere Freund*innen der kurdischen Bewegung und vielleicht auch unsere Straight-Edge-Freund*innen.

Sich selbst und andere wahrzunehmen und klar erkennen zu können, halten wir für eine Grundlage einer Kultur der Kollektivität.

Es soll ein Raum werden mit Vorlese-Ecken, Spiele-Runden, vielleicht auch Liedern, Tänzen oder einfach nur quatschen …
Es gibt Vieles neu zu schaffen in einer revolutionären Kultur. Dafür ist jede noch so kleine Initiative wichtig. Und ein gewisses Maß an Neugier vielleicht auch.

Kommt und unterstützt uns, seid neugierig auf etwas anderes: suchen, finden, schaffen oder mitmachen und andere daran teilhaben lassen.

[Flyer | antifa:debug Abend | PDF]

Es ging los: workshop #1.v1

Bei Kälte in der Halle kamen etwa 20 Menschen zusammen – allen anderen sei damit entschuldigt.
Mit Spielen und Übungen wurde versucht sich zu wärmen, zu lockern und mehr über sich zu erfahren. Der Verlauf zeigte, dass es viel Interesse und Bedarf gibt, das Thema weiter zu vertiefen.
Das geschieht jetzt sowohl in Folgetreffen als auch in Neuauflagen des Workshops – modifiziert und an anderen Orten. Meldet euch, wenn ihr Interesse habt.

Es geht los: antifa:debug workshop #1.v1

„Männer können seine Gefühle nicht zeigen – Männlichkeit, Gefühle und Empathie“

Samstag, 03.03.2018
14:00 – 18:00 Uhr
Rote Flora,
obere Halle

„In der Auseinandersetzung mit meinem sexistischen und patriarchalen Verhalten stoße ich regelmäßig an Grenzen: der Versuch mein Verhalten durch rational bestimmte und diskutierte, ja überzeugte Verhaltensregeln zu ändern oder zu kontrollieren scheitert immerwieder. Der Käfig um das Raubtier ist nicht sicher, spätestens nach der dritten Flasche Bier ist er offen.“
Das Raubtier im Regeln-Käfig ist ein verbreitetes Selbstbild, ebenso wie der rational kontrollierte cis-Mann, der seine Gefühle nicht zeigen kann. Weiterlesen

… grundlegende Gedanken

Dieser Artikel aus dem Lower Class Magazine war vielleicht der letzte Anstoß, den dieses Projekt gebraucht hat. Er soll uns als Laterne auf dem Weg begleiten – wenigstens ein Stückchen. [antifa:debug]

Wie leben?

[ Artikel aus Lower Class Magazine vom 17.03.2017 ] (Text als PDF)

Ohne den Aufstand gegen die „vom Feind entwickelte Welt der Sozialisation, Beziehungen, Gefühle und Triebe“ wird es auch in den kapitalistischen Metropolen keine revolutionäre Bewegung geben.
Weiterlesen